Felsen küssen mit der Nase
Jutta Treiber
ISBN :3-85191-211-X

Vor dem Lesen

1. Bist du jemals ins Ausland verreist? Wie bist du verreist (mit dem Auto, Bus, usw.) und mit wem? Was war das Schönste, Beste an der Reise? Was war weniger schön?

2. Haben deine Eltern dich jemals von der Schule entschuldigen lassen (du brauchtest nicht in die Schule zu gehen ), um eine längere Reise mit ihnen zu machen? Wie hast du die versäumte Schularbeit nachgeholt?

3. Wie findest du Verreisen mit den Eltern? Macht das Spaß, oder ist dir das lästig (geht es dir auf die Nervern)?


Einleitung – Lieber Sam!

S. 5
beneiden – to envy. Benni establishes his ironic view of the world from the first lines of
his diary with a play on the word "beneiden". Can you guess the English equivalents of "beneidenswert" and “ein zu Beneidender”?

Auswirkung – effect, consequence

der Klang - sound

klingen – to sound

schnurzegal - “es ist ihnen schnurzegal” – It’s all the same to them/they don’t care at all.
There are other intensifying combinations with “egal”, for example, “piepegal”
and “scheißegal”. Careful, slang!

ehrlich -- honest

der Schmetterling - butterfly

S. 6
klauben – pick, pick out, sort. Benni has to to sort out the thoughts about his big trip
buzzing around in his head.

der Aufhänger – in this context, reason, motive. Benni is is explaining why he has to
keep a travel diary – his parents have justified excusing him from school by
having him promise to keep a diary and give a report in his classes when he
returns.

die Leitung – here, wiring (in Benni’s mother’s brain)

das Rätsel – puzzle

Der Schriftsteller/in - author

Die Andeutung – suggestion, hint

sich leisten -- afford

Es hapert an Bartwuchs – Benni hasn’t started growing a beard and is disappointed.

Der Flaum -- fuzz.

S. 7
Die Wirkung – here, impression. In this passage, Benni is bemoaning the fact that girls don’t find him manly, but more like a girlfriend.

Ernst -- seriously

Ehrfürchtig -- reverent

Die Weisheit -- wisdom

Weder . . . noch – neither . . . nor

kichern -- giggle

Der Trottel – idiot, jerk

Schmusen – make out;cuddle

Peinlich -- embarassing

Die Begierde – desire, longing

S. 8
Begeistert -- enthusiastic, delighted

Verkraften – deal with

Vor.werfen – throw in someone’s face. Benni’s mother wanted to spend a year in
America when she was 18, but Benni’s father didn’t want her to go. Now she throws this in his face every time something goes wrong. This is the first indication that Benni’s parents may have a troubled marriage.

Der Verzicht --

Schief laufen – go wrong

Krammt …. Mottenkiste – literally, pulls out of the storage trunk (where clothes are
stored with mothballs). Benni indicates that his mother’s complaints are old hat and his father doesn’t listen anymore.

Das Scheinwerferlicht – spotlight
Versäumen – here, to miss

Der Stau – traffic jam

S. 9

Nützen – to use

Der Nachteil – disadvantage

Die Behörde --

Zustimmen –

Das Referat –

Lästig –

Mitkriegen –

Erschaffen -- created

Spitz --

Bemerkung –

Streiten – argue, fight

Lappalien

Auf die Palme klettern

Freitag, 6. September

Vor dem Lesen

Diskutiert bitte in Gruppen von drei bis vier die folgenden Fragen. Ein Protokollführer soll die Antworten kurz notieren. Die Antworten werden dann im Plenum zusammengefasst.

1. Wer erfüllt welche Aufgaben bei einer Familienreise, z. B. wer plant die Reise, wer packt die Koffer usw.? Streiten die Familienmitglieder miteinander? (streiten – heftig mit jemandem diskutieren und dabei eine unterschiedlich Meinung durchsetzen wollen,
z. B. Geschwister streiten oft darüber, wer das größte Stück Kuchen hat, dass jemand zu lange im Bad bleibt, dass die Eltern den Bruden oder die Schwester lieber hat.

2. Stell dir vor, du bist in einem fremden Land (China, Japan, die Türkei) und sprichst die Sprache nicht. Hättest du Angst? Was für Probleme könnte es geben?


Vokabeln

S. 11
enttäuscht – Du hast etwas Schönes erwartet und etwas Schlechtes ist passiert.

Tschopperl – infantile Person; hilfloser Mensch (Österreich)

erhebend -- feierlich (von “erheben” – in die Höhe heben; die Stimmung, die Gedanken werden in die Höhe ersetzt.)

der Beamte – jemand, der in einer offiziellen Kapazität bei Bund, Land oder Gemeinde arbeitet, z. B. ein Polizist, der Präsident, ein Briefträger, ein Bürgermeister.

rächen – Du rächst dich an jemandem für eine böse Tat, z. B. wenn jemand dein Auto mit Rasierschaum verschmiert, verschmierst du am nächsten Tag das Auto von dieser Person.

S. 12

der Blick – Anschauen, z. B. ein schöner Blick, ein Zimmer mit Blick auf die Berge, der böse Blick

der Bettler – eine Person, die nach Geld fragt, ohne dafür zu arbeiten

verweigern – etwas nicht tun, etwas nicht erlauben

die Vorsicht – aufmerksames Verhalten, z. B. Vorsicht, bissiger Hund, Brandgefahr

übertreiben – zu viel machen, zu weit gehen, z. B. Der Trainer will, dass wir acht Stunden am Tag trainieren; er übertreibt.

bewundern – denken, dass etwas sehr schön oder toll ist, z. B. Ich bewundere ihre Intelligenz, ich bewundere seine Sportleistungen, ich bewundere die Musik von Bach.

unverlässlich – Wenn jemand unverlässlich ist, macht diese Person nicht was er/sie sagt, oder er/sie vergisst immer.

labern – dummes Zeug reden (Vorsicht! Umgangssprache)

S. 13

bedauern – einem leid tun, schade finden

aufgeben – hier, nicht mehr machen

S. 14

die Erinnerung – etwas, was man noch weiß

sich vorbeugen -- der Oberkörper nach vorne bewegen

der Busen – Brust der Frau

die Eifersucht – Furcht, die Liebe einer Person teilen zu müssen

das Schließfach – ein Fach, dass man verschliessen kann, z. B. gibt es Schließfächer am Flughafen und Bahnhof für Gepäck, und viele amerikanische High Schools haben Schließfächer für Schulbücher.

versperren -- verschließen


Aufgaben

1. Über welche Orte schreibt Benni heute?

2. Warum ist Benni enttäuscht? Was hat er nicht gesehen?

3. Wie demonstriert Bennis Mutter, dass sein Vater unzuverlässlich ist?

4. Wie lange dauert der Flug von Budapest nach New York?

5. Wie verbringt Benni die Zeit im Flugzeug?

6. Woher haben Benni und seine Mutter ihre Informationen über Amerika?

7. Welche Filme erwähnt Benni?

8. Benni bekommt sein eigenes Hotelzimmer. Warum freut er sich darüber? Was denkst du?

Samstag, 7. September

Vor dem Lesen

Diskutiert bitte in Gruppen von drei bis vier die folgenden Fragen. Ein Protokollführer soll die Antworten kurz notieren. Die Antworten werden dann im Plenum zusammengefasst.

1. Was ist das Protokol dafür, in einem Restaurant in Amerika mit der Kreditkarte zu bezahlen?
2. Was muss man unbedingt sehen oder besichtigen, wenn man die Stadt New York besuch? Macht eine Liste von den bekanntesten Sehenswürdigkeiten. Wer war
schon mal in New York? Was hat man dort gesehen oder besichtigt? Welche Assoziationen macht man mit der Stadt New York?

3. Benni wohnt mit seinen Eltern im Warwick Hotel. Schaut euch die Webseite vom
Hotel an (http://www.warwickhotelny.com/) und beschreibt das Hotel.

4. Mit dem Stadtplan von Manhatten
(http://www.aaccessmaps.com/show/map/manhattan_midtown.html) kann man Bennis Weg durch Manhatten verfolgen während man den heutigen Eintrag liest.

S. 18

die Jungfrau – eine Frau, die noch keine sexuellen Erfahrungen gemacht hat, noch keinen Sex gemacht hat.

das Trinkgeld -- Extra Geld, das man der Bedienung im Restaurant, oder einem Taxifahrer gibt.

die Sitte – eine Gewohnheit in einer bestimmt Gruppe, Kultur, z. B. es ist die Sitte in deutschsprachigen Ländern, die Hand zu geben. Es ist die Sitte in den USA zu stehen, wenn man die Nationalhymne singt.

S. 19

der Wolkenkratzer – sehr hohes Gebäude

die Kulisse – Bühnendekoration; bemalte Wand hinten auf der Bühne oder an den Bühnenseiten.

der/die Behinderte – eine Person, mit einer Krankheit oder einer körperlichen Verletzung, vor allem wobei man meistens immer Hilfe im Alltag braucht, z. B. gibt es besondere Parkplätze nahe an Gebäuden für Behinderte und besondere Sitzplätze in öffentlichen Verkehrsmitteln (Busen, Zügen, usw.).

S. 20

der Kitsch/kitschig – etwas Geschmackloses; rührselig-sentimetal; auf unechte Weise gefühlvoll. In der deutschsprachigen Kultur gelten Gartenzwerge, vor allem viele in einem Garten bei manchen Leuten als Kitsch. In der amerikanischen Kultur sind es die rosa Flamingos im Garten, oder Plastikfiguren, die vom Rückspiegel im Auto hängen. Das Wort “Kitsch” kann man auch auf Englisch benutzen.

huch – Ausruf, den man macht, wenn man etwas Unangenehmes oder Erschreckendes empfindet, z. B., huch, eine Schlange od. huch wie kalt ist es hier.

S. 21

mulmig zumute – unangenehmes Gefühl haben

verbergen -- verheimlichen; nicht erzählen; nicht davon wissen lassen

die an der Hautfarbe erkennbare Minderheit – Diese Phrase ist eine erweiterte Adjektivkonstruktion, wobei ein Relativsatz vor das Nomen gesetzt wird, d. h., die Minderheit, die an der Hautfarbe erkennbar ist. Es gibt in Harlem weniger Weiße als Schwarze, also sind sie in der Minderheit. Das kann man an der Hautfarbe schnell erkennen.

grell – unangenehm hell (Licht), intensiv (Farben) oder schrillende Schärfe von Tönen

aufregen – ein starkes Gefühl verursachen

der/die Obdachlose – jemand, der/die kein zu Hause hat, der/die auf der Straße lebt

S. 22
entsetzten – in Schrecken versetzen, aus der Fassung bringen

eklig – schlecht; widerlich

nicken – durch senken und heben des Kopfes bejahen (“ja” sagen)

S. 23
ü bel – ein unangenehmes (schlechtes) Gefühl hervorrufen

vernünftig – hier, ordentlich, gut

queuen -- vom britischen Englisch “queu” (Schlange -- Personen, die nacheinander stehen und auf etwas warten, z. B. am Kino, in einer Kafeteria.

S. 24
die Zacke – hervorragende Spitze, z. B. ein Stern mit fünf Zacken

die Kante -- Rand

satt – genug haben

Unterlagen -- Dokumente


Aufgaben

Fass bitte zusammen, wo Benni heute in New York war, was er gesehen oder erlebt hat und seine Reaktion darauf (positiv, negativ, begeistert, enttäuscht usw.). Mach eine Tabelle.

Ort was gesehen/erlebt Reaktion


Informier dich über diese Sehenswürdigkeiten.

Schritt 1: Klick auf http://www.uwefreund.com/newyork/

Schritt 2: Klick auf “Suchen” (Liste oben links)

Schritt 3: “Central Park” eingeben

Schritt 4: Klick auf “New York: Sehenswürdigkeiten. Auf dieser Seite findest du eine ausfürhliche Liste von Sehenswürdigkeiten in New York.


Die Seite “Reiseführer New York City ( http://www.nyc-guide.de/nav/home.html ) bietet dem Surfer eine tolle Sammlung von Links an, mit Informationen für den deutschen Touristen über New York City, z. B. Wetter, Toiletten, Trinkgeld, und auch Reiseberichte/Kurzgeschichten zum Thema New York. Wenn man sich mit transkulturellen Unterschieden befassen möchte ist diese Seite sehr zu empfehlen. High School Lehrer/Innen und Schüler/Innen sollten die Links aber mit Vorsicht genießen, denn es besteht die Gefahr, dass der Surfer auf von Eltern und Verwaltung unerwünschte Links stößt.

Sonntag, 8. September

Vor dem Lesen

1. Hast du jemals an einer Gruppenreise teilgenommen? Was für Leute waren dabei? Was für Typen hat es gegeben, z. B. “der/die Nette”, “der/die Verrückte”, “die Mütterliche”? Wie bist du gefahren?

2. Was sind die Vorteile und Nachteile von einer Gruppenreise?

3. Benni macht heute eine Stadtrundfahrt mit der Gruppe. Fass bitte zusammen, wo Benni war, was er gesehen oder erlebt hat und seine Reaktion darauf (positiv, negativ, begeistert, enttäuscht usw.). Mach eine Tabelle. Mit dem Stadtplan von Manhatten (http://www.aaccessmaps.com/show/map/manhattan_midtown.html) kann man Bennis Weg durch Manhatten verfolgen während man den heutigen Eintrag liest.

Ort was gesehen/erlebt Reaktion

Vokabeln

S. 27
Grufties, Uralt-Exemplare, Marke Archeopteerix (Dinsauriertyp) – Jugendsprache für sehr alte Leute

der Rabe – großer, schwarzer Vogel

das Missgeschick – peinlicher, ärgerlicher Vorfall

heiter – hier, lustig

belächeln – sich über etwas oder jemanden lustig machen

das Klo – Klosett, Wasserklosett, Toilettenraum

S. 28
die Menge – hier, viel

sanft – angenehm, ruhig

der Nacken – hinterer Teil des Halses

der Bursch(e) – Junge, junger Mann

S. 29
der Kirchgang – Gang zur Kirche, um den Gottesdienst zu besuchen

das Schimpfwort – beleidigendes, derbes Wort

behandeln – Umgang mit einer Person

“Hier ließe sich’s leben! -- Bennis Mutter findet diese Gegend von New York schön und würde hier vielleicht gern leben.
S. 30
ein brodelnder Kessel – ein sehr großer Topf, in dem eine Flüßigkeit kocht, d. h.
Chinatown ist sehr lebendig, dort ist viel los.

der Zwang – Drang (von zwingen, d. h.niemand zwingt Benni, etwas zu sehen, er muss
nichts sehen, wenn er das nicht will.)

S. 31
Häuserschluchten – die Schlucht – enges, tiefes Tal

der Gegensatz – warm/kal, hell/dunkel, reich/arm sind Gegensätze

Aufgaben

1. Benni beschreibt die Gruppendynamik der Reisegruppe. Beschreib bitte die Gruppendynamik in deiner Deutschstunde.

2. Warum ist ein schwarzes Schaf für die Gruppendynamik wichtig?

3. Benni schreibt über die Bezeichnung für Schwarze. Stimmst du mit seinem Kommentar am Ende des Absatzes (S. 29) überein? Warum, warum nicht? Warum ist diese Problematik für Benni überhaupt von Bedeutung?


Montag, 9. September

Vokabeln

S. 33
klapprig

der Stadtstreicher – Obdachloser, Penner

verscheuchen – fortjagen. Man verscheucht Fliegen vom Teller, Vögel aus dem Garten.
Hier wird eine unerwünschte Person verscheucht.

verladen – in ein Transportmittel laden, hier, das Gepäck in den Bus.

wehmütig – stiller Schmerz, bei einer Erinnerung, z. B. wehmütige Gedanken, ein
wehmütiges Lied, ein wehmütiges Lächeln

S. 34
die Gerechtigkeit – Prinzip eines staatlichen od. gesellschaftlichen Verhaltens, das jedem
gleichermaßen sein Recht gewährt

die Tugend – eine gute, moralische Eigenschaft, z. B. Mut, Wahrheit, Gerechtigkeit,
Liebe

die Verfassung – Konstitution

die Unabhängigkeit – souverän, autonom sein, hier von der Befehsgewalt eines anderen
Staates

trist -- freudlos

S. 35
knapp – kurz, nicht so viel

die Börse – Markt für Wertpapiere, z. B. Aktien. Viele Leute spekulieren an der Börse.

Marmorfliesen/die Fliese – meist viereckige Platte aus Steingut, Stein, Kunststoff od.
Glas. Fliesen werden als Boden- oder Wandbelag benutzt.

die Garnitur – hier, zusammengehörende Möbelstücke.

S. 36
die Klimaanlage – Anlage, die die Temperatur und Luftfeuchtigkeit eines Raums angenehmt kühl hält

der Sturzhelm – Helm vom Motorradfahrer, Radfahrer, Skateboarder, z. B. , der den Kopf beim Sturz schützen soll

die Taube – oft weißer Vogel, Friedenssymbol

neugierig – man möchte gerne wissen, erfahren. Katzen sollen sehr neugierig sein.

der Teich – kleiner See

[shy’s drag] -- Scheißdreck – sehr schlecht

Aufgaben

1. Warum beeindruckt Benni die Szene mit dem schwarzen Stadtstreicher und dem schwarzen Polizisten? Was denkst du über diese Situation?

2. Heute fängt die Busreise an. Für jeden Ort, den Benni besucht, mach eine Tabelle und fasse Bennis Eindrücke zusammen. Wenn es zu einer Kategorie keine Information gibt, schreib “KI”.

Ort

Sehenswürdigkeiten/Leute

Bennis Reaktion/Beschreibung

Essen/Übernachtung

Gruppe


Und noch dazu:

Verfolg Bennis Bustour auf einer Landkarte der USA (http://www.us-infos.de/tourtips.html). Diese Landkarte ist interaktiv und hat Links zu jedem Bundesstaat. Eine detailiertere Karte findet man bei der Landkartensammlung der Perry Castaneda Bibliothek (http://www.lib.utexas.edu/maps/united_states/usa_ref01.pdf).

Eine kurze Beschreibung des Mayflower Hotels findet man bei Yahoo Reisen (http://de.travel.yahoo.com/t/wc/usa/washingtondc/accommodation/renaissancemayflowerhotel.html). Auf dieser Seite findet man auch die URL für das Hotel (Infos auf Englisch).

Die Links auf der Webseite “Allgemeine Infos über die Vereinigten Staaten” (http://www.us-infos.de/fakten.html) enthalten kurze Artikel, die ein Amerikabild aus deutscher Perspektive ermitteln. Interessant in Bezug auf Bennis Reise sind die Links der Kategorie “Grundbedürfnisse”.


Dienstag, 10. September

Ein Hinweiß für High School Lehrer. Es ist stark zu empfehlen, S. 43 und S. 44 genau zu lesen, bevor die Schüler den heutigen Eintrag als Aufgabe bekommen. Auf diesen Seiten beschreibt Benni detailliert eine Sexszene, die in vielen Schulen/Distrikten Probleme bereiten könnte. Ich werde diese Seiten mit meinen Schülern nicht lesen. Falls man sich entschließt, diese Stelle mit Lernenden zu bearbeiten, könnte man die in den USA stark vertretene schizophrene Einstellung zur Sexualität, und auch die eher offenere Einstellung, die in Europa herrscht besprechen.

Vor dem Lesen

Was weißt du über die Hauptstadt Washington D. C.? Hast du die Stadt schon besucht?
Was sehen Touristen gern, wenn sie Washington besuchen?

Hast du schon mal eine Stadtrundfahrt mit einer Gruppe gemacht? Wer hat die Gruppe geführt? Mit welchem Transportmittel bist du gefahren, oder bist du zu Fuß gegangen? Wie hat man die Gruppe zusammengehalten?

S. 39
abspülen – hier, vorführen, spielen. Man spult eine Kassette (Tonband) ab, eine
Videokassette, einen Film.

dämlich – dumm

beeindrucken – eine gute, positive Wirkung haben

S. 40
pietätvoll – hier, mit Respekt

die Besinnung – Nachdenken, ruhige Überlegung

die Fackel – ein Stab mit einer Flamme (Feuer) am Ende

das Internat -- Schule, an der die Schüler wohnen und gepflegt werden

erschüttern – im Innersten bewegen; tiefe Emotionen verursachen

S. 41
hager – mager und knochig, ohne Rundungen

Eintrittsgebühren – Geld, das man bezahlt, etwas zu besichtigen

die Kuppel – Wölbung über einem Raum

die Säule – Stütze eines Bauwerkes

der Baldachin – Himmel über einem Bett, Thron

der Federkiel – altes Schreibgerät

S. 42
die Tücken – böse Tricks, Eigenschaften, die man nicht erkennen kann


Aufgaben

Verfolg Bennis Stadttour auf einem Stadtplan von Washington, D.C. (http://www.hot-maps.de/north_america/usa/washington_dc/washington/homede.html). Notiere kurz seine Beschreibung des Orts und seine Reaktion darauf.

Mayflower Hotel (Connecticut – nördlich vom Weißen Haus)

Potomac Fluß (Richtung Süden)

Arlington (Richtung Westen)

Lincoln Memorial (Richtung Nordosten, über die Arlington Memorial Bridge)

Capitol (Richtung Osten)

Das Weiße Haus (Richtung Westen)

Georgetown (Richtung Westen)

Wie ironisiert Benni die Reiseführerin/ Wie macht er sich lustig über sie?

Donnerstag, 12. September

Vor dem Lesen

Diskutiert bitte in Gruppen von drei bis vier die folgenden Fragen. Ein Protokollführer soll die Antworten kurz notieren. Die Antworten werden dann im Plenum zusammengefasst.

1. Warum sind die Niagara Fälle ein viel besuchtes Reiseziel in den USA?

2. Hast du jemals einen Ort besucht, über den du viel gelesen oder gehört hast? Welches Gefühl hattest du dabei?

Vokabeln

S. 55
gemeinsam – hier, zusammen. Benni will mit der “Tochter” zusammensitzen.

Hinz und Kunz -- alle möglichen Leute, jedermann

schnarchen – Geräusch beim Schlafen mit offenem Mund machen


S. 56
das Hufeisen – Eisenstück in der Form des Pferdehufs, das als Schutz auf der Unterseite
des Hufes aufgenagelt wird.
der Strudel -- Stelle in einem Gewässer, wo das Wasser eine schnelle Drehbewegung
macht.
das Geländer – Vorrichtung bei Treppen, Brücken und Balkonen, die zum Schutz vorm
Absturz oder zum Festhalten dient

S. 57
veröffentlichen – bekanntmachen durch Presse, Funk, Fernsehen

die Erbkrankheit – Krankheit, die man von den Eltern oder Vorfahren bekommt

das Ölzeug – wasserdicht gemachte Oberkleidung

S. 58
die Möwe – mittelgroßer, gut schwimmender Vogel, der am Strand, Seen und Flüssen
lebt

das Ansinnen – der Vorschlag (Bennis Mutter macht den Vorschlag, dass man zu Fuß
gehen könnte, statt gleich los zu fahren.)

aufkaschiert (österr.) – aufgeklebet

der Irrwitz – völliger Unsinn

S. 59
der Winkel -- die Ecke

S. 60
der Gipfel -- hier, der Höhepunkt

das Rauschgift -- Drogen


Aufgaben

Für jeden Ort, den Benni besucht, mach eine Tabelle und fasse Bennis Eindrücke zusammen. Wenn es zu einer Kategorie keine Information gibt, schreib “KI”.

Ort

Sehenswürdigkeiten/Leute

Bennis Reaktion/Beschreibung

Essen/Übernachtung

Gruppe