Vor dem Lesen
1. Bist du jemals ins Ausland verreist? Wie bist du verreist (mit dem Auto, Bus, usw.) und mit wem? Was war das Schönste, Beste an der Reise? Was war weniger schön?
2. Haben deine Eltern dich jemals von der Schule entschuldigen lassen (du brauchtest nicht in die Schule zu gehen ), um eine längere Reise mit ihnen zu machen? Wie hast du die versäumte Schularbeit nachgeholt?
3. Wie findest du Verreisen mit den Eltern? Macht das Spaß, oder ist dir das lästig (geht es dir auf die Nervern)?
Einleitung – Lieber Sam!
S. 5
beneiden – to envy. Benni establishes his ironic view of the world from
the first lines of
his diary with a play on the word "beneiden". Can you guess the
English equivalents of "beneidenswert" and “ein zu Beneidender”?
Auswirkung – effect, consequence
der Klang - sound
klingen – to sound
schnurzegal - “es ist ihnen schnurzegal” – It’s all
the same to them/they don’t care at all.
There are other intensifying combinations with “egal”, for example, “piepegal”
and “scheißegal”. Careful, slang!
ehrlich -- honest
der Schmetterling - butterfly
S. 6
klauben – pick, pick out, sort. Benni has to to sort out the thoughts
about his big trip
buzzing around in his head.
der Aufhänger – in this context, reason, motive. Benni is is explaining
why he has to
keep a travel diary – his parents have justified excusing him from school
by
having him promise to keep a diary and give a report in his classes when he
returns.
die Leitung – here, wiring (in Benni’s mother’s brain)
das Rätsel – puzzle
Der Schriftsteller/in - author
Die Andeutung – suggestion, hint
sich leisten -- afford
Es hapert an Bartwuchs – Benni hasn’t started growing a beard and is disappointed.
Der Flaum -- fuzz.
S. 7
Die Wirkung – here, impression. In this passage, Benni is bemoaning the
fact that girls don’t find him manly, but more like a girlfriend.
Ernst -- seriously
Ehrfürchtig -- reverent
Die Weisheit -- wisdom
Weder . . . noch – neither . . . nor
kichern -- giggle
Der Trottel – idiot, jerk
Schmusen – make out;cuddle
Peinlich -- embarassing
Die Begierde – desire, longing
S. 8
Begeistert -- enthusiastic, delighted
Verkraften – deal with
Vor.werfen – throw in someone’s face. Benni’s mother wanted
to spend a year in
America when she was 18, but Benni’s father didn’t want her to
go. Now she throws this in his face every time something goes wrong. This is
the first indication that Benni’s parents may have a troubled marriage.
Der Verzicht --
Schief laufen – go wrong
Krammt …. Mottenkiste – literally, pulls out of the storage trunk
(where clothes are
stored with mothballs). Benni indicates that his mother’s complaints
are old hat and his father doesn’t listen anymore.
Das Scheinwerferlicht – spotlight
Versäumen – here, to miss
Der Stau – traffic jam
S. 9
Nützen – to use
Der Nachteil – disadvantage
Die Behörde --
Zustimmen –
Das Referat –
Lästig –
Mitkriegen –
Erschaffen -- created
Spitz --
Bemerkung –
Streiten – argue, fight
Lappalien
Auf die Palme klettern
Freitag, 6. September
Vor dem Lesen
Diskutiert bitte in Gruppen von drei bis vier die folgenden Fragen. Ein Protokollführer soll die Antworten kurz notieren. Die Antworten werden dann im Plenum zusammengefasst.
1. Wer erfüllt welche Aufgaben bei einer Familienreise, z. B. wer plant
die Reise, wer packt die Koffer usw.? Streiten die Familienmitglieder miteinander?
(streiten – heftig mit jemandem diskutieren und dabei eine unterschiedlich
Meinung durchsetzen wollen,
z. B. Geschwister streiten oft darüber, wer das größte Stück
Kuchen hat, dass jemand zu lange im Bad bleibt, dass die Eltern den Bruden
oder die Schwester lieber hat.
2. Stell dir vor, du bist in einem fremden Land (China, Japan, die Türkei) und sprichst die Sprache nicht. Hättest du Angst? Was für Probleme könnte es geben?
Vokabeln
S. 11
enttäuscht – Du hast etwas Schönes erwartet und etwas Schlechtes
ist passiert.
Tschopperl – infantile Person; hilfloser Mensch (Österreich)
erhebend -- feierlich (von “erheben” – in die Höhe heben; die Stimmung, die Gedanken werden in die Höhe ersetzt.)
der Beamte – jemand, der in einer offiziellen Kapazität bei Bund, Land oder Gemeinde arbeitet, z. B. ein Polizist, der Präsident, ein Briefträger, ein Bürgermeister.
rächen – Du rächst dich an jemandem für eine böse Tat, z. B. wenn jemand dein Auto mit Rasierschaum verschmiert, verschmierst du am nächsten Tag das Auto von dieser Person.
S. 12
der Blick – Anschauen, z. B. ein schöner Blick, ein Zimmer mit Blick auf die Berge, der böse Blick
der Bettler – eine Person, die nach Geld fragt, ohne dafür zu arbeiten
verweigern – etwas nicht tun, etwas nicht erlauben
die Vorsicht – aufmerksames Verhalten, z. B. Vorsicht, bissiger Hund, Brandgefahr
übertreiben – zu viel machen, zu weit gehen, z. B. Der Trainer will, dass wir acht Stunden am Tag trainieren; er übertreibt.
bewundern – denken, dass etwas sehr schön oder toll ist, z. B. Ich bewundere ihre Intelligenz, ich bewundere seine Sportleistungen, ich bewundere die Musik von Bach.
unverlässlich – Wenn jemand unverlässlich ist, macht diese Person nicht was er/sie sagt, oder er/sie vergisst immer.
labern – dummes Zeug reden (Vorsicht! Umgangssprache)
S. 13
bedauern – einem leid tun, schade finden
aufgeben – hier, nicht mehr machen
S. 14
die Erinnerung – etwas, was man noch weiß
sich vorbeugen -- der Oberkörper nach vorne bewegen
der Busen – Brust der Frau
die Eifersucht – Furcht, die Liebe einer Person teilen zu müssen
das Schließfach – ein Fach, dass man verschliessen kann, z. B. gibt es Schließfächer am Flughafen und Bahnhof für Gepäck, und viele amerikanische High Schools haben Schließfächer für Schulbücher.
versperren -- verschließen
Aufgaben
1. Über welche Orte schreibt Benni heute?
2. Warum ist Benni enttäuscht? Was hat er nicht gesehen?
3. Wie demonstriert Bennis Mutter, dass sein Vater unzuverlässlich ist?
4. Wie lange dauert der Flug von Budapest nach New York?
5. Wie verbringt Benni die Zeit im Flugzeug?
6. Woher haben Benni und seine Mutter ihre Informationen über Amerika?
7. Welche Filme erwähnt Benni?
8. Benni bekommt sein eigenes Hotelzimmer. Warum freut er sich darüber? Was denkst du?
Samstag, 7. September
Vor dem Lesen
Diskutiert bitte in Gruppen von drei bis vier die folgenden Fragen. Ein Protokollführer soll die Antworten kurz notieren. Die Antworten werden dann im Plenum zusammengefasst.
1. Was ist das Protokol dafür, in einem Restaurant in Amerika mit der
Kreditkarte zu bezahlen?
2. Was muss man unbedingt sehen oder besichtigen, wenn man die Stadt New York
besuch? Macht eine Liste von den bekanntesten Sehenswürdigkeiten. Wer
war
schon mal in New York? Was hat man dort gesehen oder besichtigt? Welche Assoziationen
macht man mit der Stadt New York?
3. Benni wohnt mit seinen Eltern im Warwick Hotel. Schaut euch die Webseite
vom
Hotel an (http://www.warwickhotelny.com/) und beschreibt das Hotel.
4. Mit dem Stadtplan von Manhatten
(http://www.aaccessmaps.com/show/map/manhattan_midtown.html) kann man Bennis
Weg durch Manhatten verfolgen während man den heutigen Eintrag liest.
S. 18
die Jungfrau – eine Frau, die noch keine sexuellen Erfahrungen gemacht hat, noch keinen Sex gemacht hat.
das Trinkgeld -- Extra Geld, das man der Bedienung im Restaurant, oder einem Taxifahrer gibt.
die Sitte – eine Gewohnheit in einer bestimmt Gruppe, Kultur, z. B. es ist die Sitte in deutschsprachigen Ländern, die Hand zu geben. Es ist die Sitte in den USA zu stehen, wenn man die Nationalhymne singt.
S. 19
der Wolkenkratzer – sehr hohes Gebäude
die Kulisse – Bühnendekoration; bemalte Wand hinten auf der Bühne oder an den Bühnenseiten.
der/die Behinderte – eine Person, mit einer Krankheit oder einer körperlichen Verletzung, vor allem wobei man meistens immer Hilfe im Alltag braucht, z. B. gibt es besondere Parkplätze nahe an Gebäuden für Behinderte und besondere Sitzplätze in öffentlichen Verkehrsmitteln (Busen, Zügen, usw.).
S. 20
der Kitsch/kitschig – etwas Geschmackloses; rührselig-sentimetal; auf unechte Weise gefühlvoll. In der deutschsprachigen Kultur gelten Gartenzwerge, vor allem viele in einem Garten bei manchen Leuten als Kitsch. In der amerikanischen Kultur sind es die rosa Flamingos im Garten, oder Plastikfiguren, die vom Rückspiegel im Auto hängen. Das Wort “Kitsch” kann man auch auf Englisch benutzen.
huch – Ausruf, den man macht, wenn man etwas Unangenehmes oder Erschreckendes empfindet, z. B., huch, eine Schlange od. huch wie kalt ist es hier.
S. 21
mulmig zumute – unangenehmes Gefühl haben
verbergen -- verheimlichen; nicht erzählen; nicht davon wissen lassen
die an der Hautfarbe erkennbare Minderheit – Diese Phrase ist eine erweiterte Adjektivkonstruktion, wobei ein Relativsatz vor das Nomen gesetzt wird, d. h., die Minderheit, die an der Hautfarbe erkennbar ist. Es gibt in Harlem weniger Weiße als Schwarze, also sind sie in der Minderheit. Das kann man an der Hautfarbe schnell erkennen.
grell – unangenehm hell (Licht), intensiv (Farben) oder schrillende Schärfe von Tönen
aufregen – ein starkes Gefühl verursachen
der/die Obdachlose – jemand, der/die kein zu Hause hat, der/die auf der Straße lebt
S. 22
entsetzten – in Schrecken versetzen, aus der Fassung bringen
eklig – schlecht; widerlich
nicken – durch senken und heben des Kopfes bejahen (“ja” sagen)
S. 23
ü
bel – ein unangenehmes (schlechtes) Gefühl hervorrufen
vernünftig – hier, ordentlich, gut
queuen -- vom britischen Englisch “queu” (Schlange -- Personen, die nacheinander stehen und auf etwas warten, z. B. am Kino, in einer Kafeteria.
S. 24
die Zacke – hervorragende Spitze, z. B. ein Stern mit fünf Zacken
die Kante -- Rand
satt – genug haben
Unterlagen -- Dokumente
Aufgaben
Fass bitte zusammen, wo Benni heute in New York war, was er gesehen oder erlebt hat und seine Reaktion darauf (positiv, negativ, begeistert, enttäuscht usw.). Mach eine Tabelle.
Ort was gesehen/erlebt Reaktion
Informier dich über diese Sehenswürdigkeiten.
Schritt 1: Klick auf http://www.uwefreund.com/newyork/
Schritt 2: Klick auf “Suchen” (Liste oben links)
Schritt 3: “Central Park” eingeben
Schritt 4: Klick auf “New York: Sehenswürdigkeiten. Auf dieser Seite findest du eine ausfürhliche Liste von Sehenswürdigkeiten in New York.
Die Seite “Reiseführer New York City ( http://www.nyc-guide.de/nav/home.html
) bietet dem Surfer eine tolle Sammlung von Links an, mit Informationen für
den deutschen Touristen über New York City, z. B. Wetter, Toiletten, Trinkgeld,
und auch Reiseberichte/Kurzgeschichten zum Thema New York. Wenn man sich mit
transkulturellen Unterschieden befassen möchte ist diese Seite sehr zu
empfehlen. High School Lehrer/Innen und Schüler/Innen sollten die Links
aber mit Vorsicht genießen, denn es besteht die Gefahr, dass der Surfer
auf von Eltern und Verwaltung unerwünschte Links stößt.
Sonntag, 8. September
Vor dem Lesen
1. Hast du jemals an einer Gruppenreise teilgenommen? Was für Leute waren
dabei? Was für Typen hat es gegeben, z. B. “der/die Nette”, “der/die
Verrückte”, “die Mütterliche”? Wie bist du gefahren?
2. Was sind die Vorteile und Nachteile von einer Gruppenreise?
3. Benni macht heute eine Stadtrundfahrt mit der Gruppe. Fass bitte zusammen, wo Benni war, was er gesehen oder erlebt hat und seine Reaktion darauf (positiv, negativ, begeistert, enttäuscht usw.). Mach eine Tabelle. Mit dem Stadtplan von Manhatten (http://www.aaccessmaps.com/show/map/manhattan_midtown.html) kann man Bennis Weg durch Manhatten verfolgen während man den heutigen Eintrag liest.
Ort was gesehen/erlebt Reaktion
Vokabeln
S. 27
Grufties, Uralt-Exemplare, Marke Archeopteerix (Dinsauriertyp) – Jugendsprache
für sehr alte Leute
der Rabe – großer, schwarzer Vogel
das Missgeschick – peinlicher, ärgerlicher Vorfall
heiter – hier, lustig
belächeln – sich über etwas oder jemanden lustig machen
das Klo – Klosett, Wasserklosett, Toilettenraum
S. 28
die Menge – hier, viel
sanft – angenehm, ruhig
der Nacken – hinterer Teil des Halses
der Bursch(e) – Junge, junger Mann
S. 29
der Kirchgang – Gang zur Kirche, um den Gottesdienst zu besuchen
das Schimpfwort – beleidigendes, derbes Wort
behandeln – Umgang mit einer Person
“Hier ließe sich’s leben! -- Bennis Mutter findet diese
Gegend von New York schön und würde hier vielleicht gern leben.
S. 30
ein brodelnder Kessel – ein sehr großer Topf, in dem eine Flüßigkeit
kocht, d. h.
Chinatown ist sehr lebendig, dort ist viel los.
der Zwang – Drang (von zwingen, d. h.niemand zwingt Benni, etwas zu
sehen, er muss
nichts sehen, wenn er das nicht will.)
S. 31
Häuserschluchten – die Schlucht – enges, tiefes Tal
der Gegensatz – warm/kal, hell/dunkel, reich/arm sind Gegensätze
Aufgaben
1. Benni beschreibt die Gruppendynamik der Reisegruppe. Beschreib bitte die Gruppendynamik in deiner Deutschstunde.
2. Warum ist ein schwarzes Schaf für die Gruppendynamik wichtig?
3. Benni schreibt über die Bezeichnung für Schwarze. Stimmst du mit seinem Kommentar am Ende des Absatzes (S. 29) überein? Warum, warum nicht? Warum ist diese Problematik für Benni überhaupt von Bedeutung?
Montag, 9. September
Vokabeln
S. 33
klapprig
der Stadtstreicher – Obdachloser, Penner
verscheuchen – fortjagen. Man verscheucht Fliegen vom Teller, Vögel
aus dem Garten.
Hier wird eine unerwünschte Person verscheucht.
verladen – in ein Transportmittel laden, hier, das Gepäck in den Bus.
wehmütig – stiller Schmerz, bei einer Erinnerung, z. B. wehmütige
Gedanken, ein
wehmütiges Lied, ein wehmütiges Lächeln
S. 34
die Gerechtigkeit – Prinzip eines staatlichen od. gesellschaftlichen
Verhaltens, das jedem
gleichermaßen sein Recht gewährt
die Tugend – eine gute, moralische Eigenschaft, z. B. Mut, Wahrheit,
Gerechtigkeit,
Liebe
die Verfassung – Konstitution
die Unabhängigkeit – souverän, autonom sein, hier von der
Befehsgewalt eines anderen
Staates
trist -- freudlos
S. 35
knapp – kurz, nicht so viel
die Börse – Markt für Wertpapiere, z. B. Aktien. Viele Leute spekulieren an der Börse.
Marmorfliesen/die Fliese – meist viereckige Platte aus Steingut, Stein,
Kunststoff od.
Glas. Fliesen werden als Boden- oder Wandbelag benutzt.
die Garnitur – hier, zusammengehörende Möbelstücke.
S. 36
die Klimaanlage – Anlage, die die Temperatur und Luftfeuchtigkeit eines
Raums angenehmt kühl hält
der Sturzhelm – Helm vom Motorradfahrer, Radfahrer, Skateboarder, z. B. , der den Kopf beim Sturz schützen soll
die Taube – oft weißer Vogel, Friedenssymbol
neugierig – man möchte gerne wissen, erfahren. Katzen sollen sehr neugierig sein.
der Teich – kleiner See
[shy’s drag] -- Scheißdreck – sehr schlecht
Aufgaben
1. Warum beeindruckt Benni die Szene mit dem schwarzen Stadtstreicher und dem schwarzen Polizisten? Was denkst du über diese Situation?
2. Heute fängt die Busreise an. Für jeden Ort, den Benni besucht, mach eine Tabelle und fasse Bennis Eindrücke zusammen. Wenn es zu einer Kategorie keine Information gibt, schreib “KI”.
Ort
Sehenswürdigkeiten/Leute
Bennis Reaktion/Beschreibung
Essen/Übernachtung
Gruppe
Und noch dazu:
Verfolg Bennis Bustour auf einer Landkarte der USA (http://www.us-infos.de/tourtips.html). Diese Landkarte ist interaktiv und hat Links zu jedem Bundesstaat. Eine detailiertere Karte findet man bei der Landkartensammlung der Perry Castaneda Bibliothek (http://www.lib.utexas.edu/maps/united_states/usa_ref01.pdf).
Eine kurze Beschreibung des Mayflower Hotels findet man bei Yahoo Reisen (http://de.travel.yahoo.com/t/wc/usa/washingtondc/accommodation/renaissancemayflowerhotel.html). Auf dieser Seite findet man auch die URL für das Hotel (Infos auf Englisch).
Die Links auf der Webseite “Allgemeine Infos über die Vereinigten Staaten” (http://www.us-infos.de/fakten.html) enthalten kurze Artikel, die ein Amerikabild aus deutscher Perspektive ermitteln. Interessant in Bezug auf Bennis Reise sind die Links der Kategorie “Grundbedürfnisse”.
Dienstag, 10. September
Ein Hinweiß für High School Lehrer. Es ist stark zu empfehlen, S. 43 und S. 44 genau zu lesen, bevor die Schüler den heutigen Eintrag als Aufgabe bekommen. Auf diesen Seiten beschreibt Benni detailliert eine Sexszene, die in vielen Schulen/Distrikten Probleme bereiten könnte. Ich werde diese Seiten mit meinen Schülern nicht lesen. Falls man sich entschließt, diese Stelle mit Lernenden zu bearbeiten, könnte man die in den USA stark vertretene schizophrene Einstellung zur Sexualität, und auch die eher offenere Einstellung, die in Europa herrscht besprechen.
Vor dem Lesen
Was weißt du über die Hauptstadt Washington D. C.? Hast du die
Stadt schon besucht?
Was sehen Touristen gern, wenn sie Washington besuchen?
Hast du schon mal eine Stadtrundfahrt mit einer Gruppe gemacht? Wer hat die Gruppe geführt? Mit welchem Transportmittel bist du gefahren, oder bist du zu Fuß gegangen? Wie hat man die Gruppe zusammengehalten?
S. 39
abspülen – hier, vorführen, spielen. Man spult eine Kassette
(Tonband) ab, eine
Videokassette, einen Film.
dämlich – dumm
beeindrucken – eine gute, positive Wirkung haben
S. 40
pietätvoll – hier, mit Respekt
die Besinnung – Nachdenken, ruhige Überlegung
die Fackel – ein Stab mit einer Flamme (Feuer) am Ende
das Internat -- Schule, an der die Schüler wohnen und gepflegt werden
erschüttern – im Innersten bewegen; tiefe Emotionen verursachen
S. 41
hager – mager und knochig, ohne Rundungen
Eintrittsgebühren – Geld, das man bezahlt, etwas zu besichtigen
die Kuppel – Wölbung über einem Raum
die Säule – Stütze eines Bauwerkes
der Baldachin – Himmel über einem Bett, Thron
der Federkiel – altes Schreibgerät
S. 42
die Tücken – böse Tricks, Eigenschaften, die man nicht erkennen
kann
Aufgaben
Verfolg Bennis Stadttour auf einem Stadtplan von Washington, D.C. (http://www.hot-maps.de/north_america/usa/washington_dc/washington/homede.html). Notiere kurz seine Beschreibung des Orts und seine Reaktion darauf.
Mayflower Hotel (Connecticut – nördlich vom Weißen Haus)
Potomac Fluß (Richtung Süden)
Arlington (Richtung Westen)
Lincoln Memorial (Richtung Nordosten, über die Arlington Memorial Bridge)
Capitol (Richtung Osten)
Das Weiße Haus (Richtung Westen)
Georgetown (Richtung Westen)
Wie ironisiert Benni die Reiseführerin/ Wie macht er sich lustig über sie?
Donnerstag, 12. September
Vor dem Lesen
Diskutiert bitte in Gruppen von drei bis vier die folgenden Fragen. Ein Protokollführer soll die Antworten kurz notieren. Die Antworten werden dann im Plenum zusammengefasst.
1. Warum sind die Niagara Fälle ein viel besuchtes Reiseziel in den USA?
2. Hast du jemals einen Ort besucht, über den du viel gelesen oder gehört hast? Welches Gefühl hattest du dabei?
Vokabeln
S. 55
gemeinsam – hier, zusammen. Benni will mit der “Tochter” zusammensitzen.
Hinz und Kunz -- alle möglichen Leute, jedermann
schnarchen – Geräusch beim Schlafen mit offenem Mund machen
S. 56
das Hufeisen – Eisenstück in der Form des Pferdehufs, das als Schutz
auf der Unterseite
des Hufes aufgenagelt wird.
der Strudel -- Stelle in einem Gewässer, wo das Wasser eine schnelle Drehbewegung
macht.
das Geländer – Vorrichtung bei Treppen, Brücken und Balkonen,
die zum Schutz vorm
Absturz oder zum Festhalten dient
S. 57
veröffentlichen – bekanntmachen durch Presse, Funk, Fernsehen
die Erbkrankheit – Krankheit, die man von den Eltern oder Vorfahren bekommt
das Ölzeug – wasserdicht gemachte Oberkleidung
S. 58
die Möwe – mittelgroßer, gut schwimmender Vogel, der am Strand,
Seen und Flüssen
lebt
das Ansinnen – der Vorschlag (Bennis Mutter macht den Vorschlag, dass
man zu Fuß
gehen könnte, statt gleich los zu fahren.)
aufkaschiert (österr.) – aufgeklebet
der Irrwitz – völliger Unsinn
S. 59
der Winkel -- die Ecke
S. 60
der Gipfel -- hier, der Höhepunkt
das Rauschgift -- Drogen
Aufgaben
Für jeden Ort, den Benni besucht, mach eine Tabelle und fasse Bennis Eindrücke zusammen. Wenn es zu einer Kategorie keine Information gibt, schreib “KI”.
Ort
Sehenswürdigkeiten/Leute
Bennis Reaktion/Beschreibung
Essen/Übernachtung
Gruppe