Vokabeln und Fragen zu „Ich fühle mich so fifty-fifty“*
vorbereitet von Beverly Harris-Schenz, University of Pittsburgh, bhs+@pitt.edu
These exercises are based an expansion/adaptation of Fragen und Übungen
vorbereitet von Anne Green, März 2002
from: http://ml.hss.cmu.edu/FacPages/amgreen/projects/jug/fiftyfragen.html
Kapitel 1
p. 6: -s Westfernsehen = Fernsehprogramme in der Bundesrepublik (BRD)
p. 7: -e Klapse = -s Gefängnis
p. 8: -e Bundis = -e Westdeutschen
p. 9: 50 Mark Ost = 50 DDR Mark
-e Westkohle = DM (Geld der BRD)
1. Wann findet die Handlung statt? (in welchem Monat? zu welcher Uhrzeit)
2. Wo sind die drei Menschen?
3. Wer sind sie? Woher kommen sie? (aus welchem Land und welcher Stadt)
4. Wohin wollen die drei und warum?
5. Welche Gegenstände (Dinge= habe sie dabei, um isch bei der Flucht zu
helfen?
6. Wann und wo machen die drei eine Pause?
7. Worüber reden sie in der Pause?
Kapitel 2
p. 12: -e Duckmäuserin = jemand, der Angst hat, etwas zu sagen
p. 13: Mumienexpress = ironisch gemeint: ein Zug für Toten, d.h. alte Leute
1. Machen Sie einen Stammbaum (family tree) of Sabines Familie.
2. Warum darf Mario nach Hamburg fahren und wielange soll er dort bleiben?
3. Warum ist seine Fahrt nach Hamburg ein großes Ereignis für die
Familie?
4. Was braucht Mario, um diese Reise machen zu können? (3 Sachen)
5. Wer „darf“ normalerweise in den Westen fahren?
Kapitel 3
p. 15: -s Begrüßungsgeld = 100 DM, die man als Ostdeutsche bekommen
hat, wenn man zum 1. Mal in die BRD gefahren ist
p. 17: -e Westreise = eine Reise in die BRD (aus der DDR)
p. 18: „in Geschäften Schlange zu stehen” = in der DDR musste
man oft anstehen, um Waren zu bekommen; es sehr oft wenig frisches Obst und
Gemüse
1. Was ist das Problem am Anfang des Kapitels?
2. Seit wann ist Mario in Hamburg?
3. Was fürchtet die Mutter? Was hätte Mario passieren können?
4. Was mcht Tante Gerda für die Familie zu Weihnachten?
5. Welche Schwierigkeiten hat Sabine in den letzten Wochen in der Schule erlebt?
Kapitel 4
p. 20: -r Ausreiseantrag = ein Formular ausfüllen, dass man die DDR für
immer verlassen wollte
p. 22: „in die Partei eintreten“ = Mitglied der SED (kommunistischen)
Partei werden
p. 23: -e Frührente = vor dem 65. Geburtstag aufhören zu arbeiten
1. Was findet die Mutter positiv/negativ in der DDR?
2. Was findet der Vater positiv/negativ in der DDR?
3. Von welchem Geheimnis erzählt die Mutter in diesem Kapitel?
4. Welche Stelle hätte der Vater bekommen, wenn er der Partei beigetreten
wäre?
5. Was hätte der Vater in dieser Stelle machen können?
Kapitel 5
p. 24: „(eine) Hunderprozentige oder Rotbestrahlte“ sein = eine
Frau, die überzeugte Kommunistin ist: sie glaubt total an diese Partei
p.25: -e Partfunktionärin = eine hohe Position/Stelle in der Partei haben
zum Reisekader gehören = die Parteimitglieder mit wichtigen Stellen, die
auch vor dem 65. Geburtstag in den Westen fahren dürften
p. 27: -e junge Gemeinde = eine jugendliche Gruppe in der Kirche
p. 30: -s Abi(tur) = das Zertifikat, das man bekommt, wenn man das Gymnasium
erfolgreich abschließt
1. Was für ein Mensch ist Frau Müller?
2. Was wissen wir von Ramona?
3. Warum denken viele, dass nur die Dummen bleiben?
4. Was wissen wir von den Mitgliedern von Karins FamilieÖ
a. der älteste Bruder
b. die älteste Schwester
c. Karin
d. die Mutter
e. der Vater
Kapitel 6
p. 31: -s Klassenfeind = hier ironisch; der Name für die kapitalistischen
Länder in der DDR
p. 32: -e Spießerin = eine Person, die kleinkariert ist und viele Vorurteile
gegen andere hat
p. 33: -e Personalien = Personalausweis und andere wichtige Papiere
verpestete Luft = schlechte Luft (von viel Industrie), die einen krank machen
kann
-r Ausschluss von der Schule = man muss von der Schule weggehen, ohne das Abitur
machen zu können
p. 34: -r Westbesuch = Besuch aus Westdeutschland
1. Wo findet dieses Kapitel statt und wer ist da?
2. Was bringt Sabine der Gruppe mit?
3. Was wollen diese jungen Menschen machen und warum ist das eine „gefährliche
Idee?“ In dem schlimmsten Fall was könnten ihnen passieren?
4. Wer ist „der Neue“ und warum macht er Sabine nervös?
5. Wer war Tanja und was kritisierte sie an der DDR?
6. Vergleichen Sie die verschiedenen Aspekte des Leben in der DDR und in der
BRD. Was sind die Unterschiede, die hier genannt werden?
Kapitel 7
p. 38: schwänzen = nicht in die Schule gehen
p. 40: -s Westfernsehen = Fernsehprogramme, die in Westdeutschland gesendet
werden und in der DDR verboten waren
p. 42: die EOS = die Oberschule in der DDR
die zwei Wochen Ungarn = DDR-Bürger durften nur in den sozialistischen
Brüderstaaten Urlaub machen
p. 43: -r Schichtdienst = man arbeitet eine von 3 drei Schichten, 7-4, 4-11,
11-7, am Tag
p. 46: -e Frührentnerin = sobald man in der DDR nicht mehr arbeitete (d.h.
60 Jahre alt war und in die Rente ging) durfte man legal in den Westen fahren
1. Wo ist Sabine (und wo soll sie sein) und warum?
2. Warum waren ihre Elten bei Frau Müller?
3. Die Familie erfährt viel durch Marios Brief:
Wo ist er?
Warum ist er in den Westen gegangen?
Was hat ihn an der DDR am meisten gestört?
Welche Rolle spielte Tante Gerda?
Was für eine Arbeit macht er im Westen?
Wie sind seine Arbeitskollegen dort?
4. Wie reagiert die Familie auf den Brief?
die Mutter?
der Vater?
Sabine?
5. Welche wichtige Nachricht hat die Mutter mitzuteilen?
Kapitel 8
p. 47: im Flug vergehen = schnell vorbei gehen
-e Auseinandersetzung = Problem
-e Westpublikationen = Zeitungen, Zeitschriften und Bücher aus dem Westen
durfte man nicht in die DDR bringen; sie wurden an der Grenze einem weggenommen.
p. 48: das ungeliebte Pädgogikstudium = in der DDR durfte man nicht immer
daws studieren, was man wollte, sondern was der Staat brauchte
p. 50: -e Datsche = ein kleines Sommerhaus
-e Überzeugte = jemand, der den sozialistischen Staat stark unterstützt
1. Welches Problem hat Sabine mit Frau Müller und warum?
2. Was möchte Sabine nach der Schule machen und warum kann sie das nicht?
3. Wer ist Thomas und wohin geht Sabine mit ihm? Warum?
4. Was passiert Sabine?
5. Welche Frage möchte Thomas nicht beantworten? Wie erklären Sie
das?
6. Was schlägt Thomas vor und warum?
Kapitel 9
p. 55: -e Heulsuse = crybaby
flennen = weinen
p.56: geborgen = (hier) sicher
1. Vergleichen Sie Thomas’ Großeltern mit Sabines Eltern.
2. Beschreiben Sie Jülchen
3. Was sagen die Großeltern über das Leben im Westen?
4. Warum weint Sabine?
5. Was sind Sabines Sorgen?
Kapitel 10
p. 57: -r Reiseantrag = die Regierung bitten, eine Reise zu machen
-e Genehmigung = eine positive Antwort, =e Erlaubnis
gelockert = weniger kompliziert, einfacher
p. 59: sich wehren = to take a stand againsst something
gemeckert = kritisiert
aufgemuckt = nichts gesagt
Fähnchen geschwenkt = flags are waved
verplempern = viel Geld sinnlos ausgeben
p. 60: -r Knast = -s Gefängnis
1. Worüber regt sich Sabine auf?
2. Was schlägt ihr Vater ihr vor?
3. Wie erklären Sie die folgende Passage auf S. 59:? (Hint: Was kritisiert
Sabine an ihren Landsleuten?)
„Zu Hause wird gemeckert, was das Zeug hält.
In der Schule und bei der Arbeit wird nicht aufgemuckt.
Bei den obligaten Jubelfeiern für die Republlik werden
die Fähnchen geschwenkt, anschließend gehen sie in den
Intershop und verplempern ihr Westgeld.“
4. Was lernen wir über Thomas’ Großeltern und ihr Leben in
der DDR?
Kapitel 11
p. 61: abgelehnt = die Regierung hat NEIN gesagt
p. 62: die Tagesschau = Abendnachrichten im Fernsehen
von der DDR abhauen = unerlaubt weggehen
p. 64: sich erkundigen = sich informieren
1. Wo ist Sabines Vater und warum ist er weg?
2. Welche Nachricht bekommt Sabine und warum?
3. Machen Sie eine Liste der Gründe, warum Sabine sich entscheidet, die
DDR zu verlassen?
4. Was erfährt Sabine in der „Tagesschau?“
5. Wen sieht Sabine am Bildschirm und was denkt sie über diese Menschen?
6. Was entscheidet Sabine am Ende des Kapitels und was macht sie konkret, um
ihren Plan in die Tat umzusetzen?
Kapitel 12
p. 67: gelangen = kommen
herunter schlucken = to swallow
p. 69: -e Pension = ein kleines Hotel
-s Stammcafe = ein Cafe, wo man oft hingeht
p. 70: -e Gerüchte = rumors/gossip
71: ausgebaute = kleine DDR-Autos, dessen Teile fehlen/gestolen wurden
1. Mit wem wird Sabine nach Budapest fahren?
2. Was will sie mitnehmen?
3. Mit wem hat sie ihre Entscheidung besprochen und wie hat diese Person darauf
reagiert?
4. Was ist die Stimmung zu dieser Zeit in der DDR und woran erkennt man das?
5. Wie ist der Abschied von Thomas und warum?
6. Welche Gefühle/Ängste hat Sabine, als sie in Budapest ankommt?
7. Wen treffen sie in Budapest und wie hilft diese Person Sabine?
8. Wie ist die Szene an der deutschen Botschaft in Budapest?
9. Welche wichtige Informationen bekommt Sabine von Inge?
10. Wer sind Jürgen und Stefan und was wollen sie machen?
Kapitel 13
p. 73: erschöpft = sehr müde
-r Hochsitz = hier: place where hunters sit in the forest to wait for their
prey
-e hölzerne Tafel = ein Schild aus Holz
1. Warum ist Sabine am Anfang des Kapitels etwas verwirrt?
2. In welchem Land sind die drei und woran erkennen sie das?
3. Wie reagieren die drei auf diese Nachricht?
4. Erklären Sie die folgende Zitat von Jürgen auf S. 74:
„Den ersten Schritt haben wir geschafft, doch das Schwerst liegt noch
vor uns. Werden wir dort eine neue Heimat finden? Ich habe jetzt
schon Heimweh.“
Kapitel 14
p. 83: Spitzel = spies
1. Sabine schreibt Thomas einen langen Brief.
Ist sie zufrieden mit ihrer Entscheidung die DDR zu verlassen? Warum/warum nicht?
Wo wohnt sie jetzt und findet sie das Leben dort?
Was schreibt sie über ihre Familie? Sind Mario und ihre Mutter jetzt glücklicher
als vorher?
Wie werden die Ostdeutschen in der Bundesrepublik behandelt?
Wo arbeitet Sabine und wie findet sie diesen Arbeitsplatz und ihre Kollegen
dort?
Was schreibt sie über ihren Vater?
2. Thomas schreibt schnell zurück.
Was schreibt Thomas über ihre gemeinsame Freunde und seine Familie in der
DDR?
Wie sieht es in der Jugendgruppe aus?
Was hört Thomas von seinem Vater?
Warum ist Thomas nicht mit Sabine gegangen?
3. Wer ist Maria?#
4. Worüber schreibt Thomas in seinem zweiten Brief? Warum hat dieses Ereignis
(event) ihn
so positiv beeinflußt?
Kapitel 15
p. 85: unerbittlich = hier: ohne Unterbrechung
schmökere = durchblättern und langsam lesen
1. Wie findet Mario sein Leben im Westen? Ist es so, wie er es sich vorgestellt
hat?
2. Wie findet Sabine das Leben im Westen? Was ist positiv/negativ?
3. Wie sind die Menschen im Westen?
4. Wer ist Ulrike und warum ruft sie an?
5. Was für Bilder sie Sabine, während sie auf der Couch liegt? (auf.
S. 90-91)
6. Was sieht Sabine im Fernsehen?
7. An welchem Tag passieren die Ereignisse in diesem Kapitel?
8. Warum ist Sabine plötzlich traurig?
9. Das Telefon hat früher geklingelt und Sabine ging nicht dran. Was denkt
sie jetzt darüber?
Kapitel 16
1. Warum geht Sabine nicht zur Arbeit und bleibt zu Hause?
2. Mit wem spricht Sabine über ihre Gefühle?
3. Warum geht Sabine einkaufen und was hofft sie heimlich?
4. Was besprechen die Westfrauen im Supermarkt und warum stört das Sabine?
5. Wen trifft sie, wenn sie zu Hause ankommt?
6. Wie verbringt sie den Abend?
7. Wohin fahren sie zusammen und warum?
8. Wird Thomas in der DDR bleiben? Was glauben sie?
Kapitel 17
p. 98: -r Wendehals = opportunist
1. In seinem Brieft beschreibt Thomas sein Leben seit dem 9. November. Wie
ist es anders?
Beschreiben Sie die Veränderungen in den Schülern, den Lehrern, den
Unterrichtsmaterialien,
seiner Familie.
2. Glauben Sie, dass Sabine für immer in die neue DDR zurückgehen
wird? Warum/warum nicht?
Kapitel 18
p. 104: verachten = kritisieren, negativ von jemandem denken
1. Warum ist Sabine so aufgeregt?
2. Warum kommen die Eltern verspätet an?
3. Wie erklärt Sabines Vater sein Verhalten seiner Familie gegenüber?
Was hat ihn an anderen Kollegen überrascht?
4. Was meinen Sabine und Mario dazu? Was kritisiern sie an dem Leben und den
Leuten in der DDR?
5. Glauben Sie, dass Frau Dehnert wirklich in die DDR zurück will? Warum/warum
nicht?
6. Was möchte Maria und warum hat Sabine Bedenken darüber?
Kapitel 19
1. Warum ist Sabine so nervös und schlecht gelaunt?
2. Warum sagt Sabine immer „wir“, wenn sie von der DDR spricht?
3. Was denkt Sabine, als der Zug sich Leipzig nähert?
4. Was bedeutet der Satz Ähamburger in Leipzig, das ist ja doppelt komisch.“
auf S. 111?
5. Warum ist die kurze Szene über „Blaue Studende“ so lustig
für Thomas und Sabine und unverständlich für Maria?
6. Warum bleibt Sabine am letzten Tag alleine zu Hause?
7. Was bedeutet der Ausdruck „Besserwessis“ und warum regen sich
Renate und ihr Vater über die Westdeutschen so auf?
8. Vergleichen Sie das alte und das neue Leben in der DDR (Thomas spricht darüber
auf. S. 114-115).
9. Wovor hat Thomas im Westen Angst?
Kapitel 20
1. Wo findet dieses Kapitel statt?
2. Was ist die Bedeutung von dem Trabi am Anfang des Kapitels?
3. Welche Ähnlichkeit gibt es zwischen Sabine in Griechenland und Maria
in Leipzig? Warum ist das so?
4. Warum sollte Sabine Tagebuch führen?
5. Was schreibt/beschreibt Sabine in der ersten Tagebucheintragung?
6. Wie hat sich Sabine im Verlauf des Romans verändert?
7. Ist dies ein Happy End? Warum/warum nicht?
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